Baumpflanzaktion der 9VK1 #rainfortreesteasingteens

09.08.2020 | Aktionen / Projekte | 2019/2020

Regenwahrscheinlichkeit 90% …das war allen klar – dennoch hatten wir entschieden: Unsere Baumpflanzaktion – geplant im Rahmen unseres FFF-Projektes – findet statt wie geplant.

Am 10.03.2020 fuhren wir mit dem Zug nach Simmelsdorf. Dort trafen wir die Försterin Nicole Schmidtmeier, die Hunde Holly und Lotte sowie den Praktikanten Jonas Binder – bei regenschirmwürdigem Wetter!

Nachdem weitere Regenschirme verteilt worden waren, gingen wir in den Wald. Unterwegs legten wir verschiedene Pausen ein, in denen die Försterin uns einiges über den Wald und ihre Arbeit erklärte – bei Regen.

Nach ca. einer Stunde erreichten wir das Waldstück, das wir bepflanzen wollten. Es war bereits eingezäunt, damit die jungen Baumtriebe nicht von Rehen gefressen, bzw. von anderem Wild zerstört werden können. Die Setzlinge waren mit einer zweckgebundenen Spende finanziert worden. Wir begannen die Anpflanzung mit Himalaya-Zedern und heimischen Hainbuchen. Wichtig dabei: die Setzlinge werden im Abstand von ca. 1,5 Meter voneinander eingepflanzt. Dazu mussten wir mit speziell gebogenen Spaten Löcher stechen, die so tief waren, dass die jeweilige Wurzel darin „schweben“ konnte. Anschließend wird es mit zerbröselter Erde gefüllt, angedrückt und mit Moos abgeschlossen. Zu beachten hatten wir, dass die Bodenschichten in der richtigen Reihenfolge zurück in die Erde kommen. So bepflanzten an der Ecke beginnend unsere Setzlinge – bei zunehmendem Regen in zunehmend nassen Klamotten.

Aufgrund der Kälte (ca. 4°C) stand eine Feuerschale bereit, um uns aufzuwärmen. Dazu gab es Brezen und Getränke. Wir hackten ein paar Holzscheite und zündeten sie an, was nicht einfach war – bei anhaltendem Regen und kaltem Wind.

Schließlich wanderten wir zurück zum Bahnhof, um festzustellen, dass wir noch 50 Minuten auf den Zug warten mussten – bei Dauerregen-Dusche.

Um diesem zu entfliehen, machten wir eine Linienbusrundfahrt durch alle Ortsteile der Gemeinde Simmelsdorf, bevor wir in den Zug nach Hause stiegen – bei inzwischen prasselndem Regen.

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Deutsches Sprichwort